05.04.06: BAO-MAO-Aktuell 15/06

Nachrichten für Ambulante Operateure und Anästhesisten
von Professor Brökelmann


                    ++++ Gesetzliche Krankenversicherung ++++

+++ Ärzte und Patienten: Die Systemfrage +++
Politiker tun gern so, als sei durch ein Drehen an ein paar Stellschrauben alles wieder ins Lot zu bringen. Patienten und Ärzte dagegen eint das Unbehagen über die Grundrichtung der Entwicklung. Sie wissen, dass die Ankündigung einer neuen Gebührenordnung hier, aber die Verordnung weiterer Kontrollen und Strafandrohungen dort, nicht die Wende zum Besseren bringen wird. Sie haben eine gemeinsame Erfahrung gemacht: Im Bestreben, das Gesundheitssystem bezahlbar zu halten und gerechter zu machen, wurden verbliebene Freiheitsgrade für Ärzte und Patienten wegreguliert. Deshalb stellen die protestierenden Ärzte die Systemfrage.
Auch die Bevölkerung fragt sich, ob nicht im Grundsatz etwas falsch läuft, wenn Prämien dafür ausgelobt werden, dass Ärzte ihre Patienten kurz halten. Die Antwort kennen alle.
Quelle: Heinz Stüwe: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 103, Heft 13, 31. März 2006, A 813


+++ EBM: Relativbewertung gerät ins Rutschen +++
Der EBM kann nur dann eine Honorargerechtigkeit bewirken, wenn die Punkte mit 5,11 Cent bezahlt werden: Jeder von 5,11 Cent abweichende Punktwert führt zu teilweise dramatischen Verzerrungen in der Relativbewertung. Je höher der technische Anteil der Leistungen ist, um so drastischer wirkt sich ein Punkwertverfall aus.
Quelle: Jörg-Andreas Rüggeberg. Ambulante Chirurgie, 10. Jahrgang, Heft 1/2006, 18


+++ Ambulante Operateure machen Druck +++

Der Streit um die Vergütung ambulanter Operationen spitzt sich in Baden-Württemberg zu. Ambulante und belegärztliche Operateure sowie Anästhesisten haben angekündigt, ab 1. Juli Operationen nur noch nach vorheriger Kostenübernahme-Erklärung vorzunehmen, wenn es der KV nicht gelingt, mit den Kassen eine Einigung auf 5,11 Cent zu erzielen.
Hintergrund des Streits ist die aus Sicht der Operateure unklare Vergütungssituation seit Januar 2006 und die Frage, ob und wie die Strukturverträge, die bis Ende 2005 gegolten haben, fortgesetzt werden. Hier habe es auch von der KV in einer Versammlung, an der 250 Verbandsvertreter teilgenommen hatten, keine Klarheit gegeben, sagte Dr. Michael Jaumann, Berufsverbands-Chef der HNO-Ärzte, der "Ärzte Zeitung". Einstimmig sei die KV aufgefordert worden, dafür zu sorgen, "dass alle Leistungen mit 5,11 Cent vergütet werden".
Zuvor hatte Dr. Dieter Haack, Chef des Berufsverbandes der Niedergelassenen Chirurgen, vorgerechnet, dass jede Operation angesichts der fixen Betriebskosten bei einem Punktwert von weniger als 4,4 Cent zu einem Zuschussgeschäft würde. Aber selbst diesen Betrag wollten einige Krankenkassen nicht zahlen. Anders als in Berlin oder Niedersachsen, wo es Vereinbarungen mit Kassen gibt, pochen die Operateure in Baden-Württemberg auf 5,11 Cent.
Quelle: Ärzte Zeitung 3.04.2006


+++ Punktwert für Leistungen des ambulanten Operierens (Kapitel 31.2 bis 31.5 EBM 2000plus für 2006 mit AOK Sachsen vereinbart +++

In einer außerordentlichen Beratung der Vorstände der KV Sachsen und der AOK Sachsen wurde heute u. a. der Punktwert für Leistungen des ambulanten Operierens für das Jahr 2006 mit 3,58 Cent (außerbudgetär) festgelegt.
Dieses Verhandlungsergebnis wird die KV Sachsen heute noch auf der Homepage der KV Sachsens ins Internet unter der Rubrik "Aktuelles" einstellen. Außerdem werden die Bezirksgeschäftsstellen der KV Sachsen umgehend informiert. http://kvs-sachsen.de
Quelle: Dr. Paul Lenart, Dresden. Schreiben der KV Sachsen vom 30.03.2006


+++ Kalkulation von Leistungen mit unterschiedlichen Punktwerten +++
Auszüge:

Quelle: J. Rüggeberg. Ambulante Chirurgie, 10. Jahrgang, Heft 1/2006, 19


+++ Nur die Bedürftigen in die Gesetzliche Krankenkasse?! +++

Heute befinden sich mehr oder minder gezwungenermaßen über 90 Prozent der Bevölkerung in dieser Versicherung. Dafür sieht auch der Präsident den Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin und Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Sozialrecht der Freien Universität Berlin, Univ.-Prof. Dr. Helge Sodan, keinen Grund, wie er auf der 12 Konferenz der Qualitätsnetze & Qualitätsoffensiven von Schwarz Pharma in Berlin sagte. Wie soll da noch das Solidaritätsprinzip greifen? Wen wundert es dann, wenn dieser Versicherung das Geld knapp wird, noch dazu, wenn "80 Prozent der Krankheitskosten durch den Lebensstil der Bevölkerung (Zivilisationskrankheiten) verursacht sind", so der Wirtschaftsjournalist Erik Händeler.
Quelle: Dr. med. Ralf Stölting. Gyne Februar 2006, 3


+++ Gesundheitsrecht: Neues Institut gegründet +++

Von Vertretern aus unterschiedlichen Sektoren des Gesundheitswesens ist in Berlin
das „Deutsche Institut für Gesundheitsrecht (DIGR)“ gegründet worden. Zum Vorsitzenden und Institutsdirektor wurde Prof. Helge Sodan gewählt.
Das Gesundheitswesen leide, so Sodan, „trotz zahlloser Reformversuche unter erheblichen Überregulierungen, die einen bedeutenden Wachstumsmarkt in Deutschland bremsen“. Ziel des DIGR sei es, „diese Strukturen durch wissenschaftliche Arbeit und konkrete praktische Lösungsansätze aufzubrechen“. Man wolle einen Beitrag dazu leisten, in Deutschland wieder ein leistungsfähiges Gesundheitswesen zu schaffen.
Quelle: Schütze-Brief • Gesundheitspolitischer Info-Dienst, 30. März 2006, Nr. 27/2006, 17


+++ Ministerium hält Einzelpraxen für Auslaufmodell +++
Einer der maßgeblichen Konstrukteure der letzten und vermutlich auch der nächsten Gesundheitsreform, der Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium Franz Knieps, hält Einzelpraxen für ein Auslaufmodell.
"Die Medizin des 21. Jahrhunderts kann nicht in den Organisationsformen des 19. Jahrhunderts praktiziert werden", sagte Knieps dem "Handelsblatt". Ohne moderne Kooperationsstrukturen werde die ambulante Versorgung in Deutschland nicht wettbewerbsfähig bleiben. Die Zukunft gehöre deshalb Gemeinschaftspraxen, Medizinischen Versorgungszentren und Ärztenetzen.
Quelle: Ärzte Zeitung 31.03.2006


+++ Institut für die Bewertung ärztlicher Leistungen +++

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbände der Krankenkassen (GKV) gründen gemeinsam ein Institut zur Bewertung der ärztlichen Leistungen.
Diese Entscheidung stellt eine gewisse Entmachtung der KBV auf einem wichtigen Handlungsfeld dar. Bisher hat die Honorarabteilung der KBV die Vorbereitung der Beschlüsse des Bewertungsausschusses übernommen und dessen Geschäfte geführt. Die Kalkulation der Bewertungen wurde im Hause der KBV durchgeführt und mit den ärztlichen Fachverbänden abgestimmt.
Unter dem Druck des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) haben sich die KBV und die GKV-Spitzenverbände darauf verständigt, bis zum 30. Juni 2006 gemeinsam ein Institut für die Bewertung der ärztlichen Leistungen zu errichten. Damit wird die Arbeit des Bewertungsausschusses neutralisiert. Quelle: Schütze-Brief • Gesundheitspolitischer Info-Dienst, 03. April 2006, Nr. 28/2006, 10


+++ Kluger Schachzug Hamburger Ärzte +++
Der vermeintliche Protesthöhepunkt mit 30.000 Menschen am 24. März in Berlin ist Geschichte - und die Politik zeigt sich kaum beeindruckt. Viele Ärzte argwöhnen, dass ihre Anliegen auch in der nächsten Gesundheitsreform wenig Gehör finden werden. Sie haben verstanden, dass ihre Interessen nur berücksichtigt werden, wenn es um die breite Masse der Bevölkerung - die Wähler - geht. Um die zu mobilisieren, braucht es mehr als ein paar Demonstrationen.
Die Patienten müssen verstehen, dass es um ihre Gesundheitsversorgung geht, dass Ärzte nicht länger das Risiko für die Morbidität tragen können, dass medizinischer Fortschritt von der Gesellschaft bezahlt werden muss.
Um diese Anliegen verständlich zu transportieren, haben Hamburgs Ärzte den richtigen Weg eingeschlagen: Sie informieren Patienten, woran das Gesundheitswesen aus ihrer Sicht krankt. In verständlicher Sprache, im Wartezimmer und im Internet werden Patienten aufgeklärt. Das alles bezahlt aus Spenden von Ärzten.
Die hohe Protest- und Spendenbereitschaft zeigt, dass die Ärzte, die auf eine noch beeindruckendere Demonstration am 19. Mai hoffen, Recht behalten könnten. Politiker, die jetzt die Protestwelle beklagen, haben es jahrelang versäumt, die Menschen über die Entwicklung im Gesundheitswesen aufzuklären.
Wenn sich die Ärzte jetzt nicht wehren, werden sie weiterhin das Morbiditätsrisiko tragen müssen.
Quelle: Von Dirk Schnack. Ärzte Zeitung 3.04.2006


+++ Therapie: 63 Prozent der Patienten wollen mitentscheiden +++
Rund 63 % der gesetzlich Krankenversicherten haben einen Arzt, dem sie voll und ganz vertrauen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Ebenso viele Versicherte wünschen sich aber bei Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen, eine aktivere Rolle.
Die Versicherten möchten mit ihrem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten sprechen und gemeinsam mit ihm entscheiden, welche Therapie für sie die richtige ist.
Quelle: Schütze-Brief • Gesundheitspolitischer Info-Dienst, 03. April 2006, Nr. 28/2006, 15


+++ Kassen wollen Akupunktur bezahlen - die KBV ist dagegen +++
Das Problem: In den drei untersuchten Indikationen Rückenschmerzen, Kniegelenkschmerzen (Gonarthrose) sowie Migräne und Spannungskopfschmerz zeigte sich zwischen Verum- und Schein-Akupunktur kaum ein Unterschied in der Wirkung. Aus der Sicht der KBV, so Dr. Paul Rheinberger, ist damit der Wirksamkeitsnachweis für die Akupunktur gescheitert.
Quelle: Ärzte Zeitung 31.03.2006


+++ Ulla Schmidt über kommunistische Vergangenheit: "Dass wir das geglaubt haben" +++

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist heute erschüttert von ihrer Ahnungslosigkeit während ihres politischen Kampfes als Kommunistin in den siebziger Jahren. "Das waren bewegte Zeiten damals", sagte Schmidt dem Magazin "Cicero" nach einer Mitteilung vom Dienstag.
1976 hatte Schmidt in Aachen als Bundestagskandidatin für den Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW) kandidiert, der einen vermeintlich "humanen Sozialismus" des chinesischen KP-Chefs Mao Tsetung lobte. "Das erschüttert mich im Nachhinein am meisten, dass wir das geglaubt haben", sagte die Ministerin. Vor lauter jugendlichem Idealismus habe sie die Unterdrückung nicht gesehen. "Für Freiheit und Gerechtigkeit wäre ich ins Gefängnis gegangen", sagte Schmidt.
Quelle: http://www.facharzt.de vom 29.3.2006


+++ Gute Ärzte, schlechte Ärzte - Einblicke in Lauterbachs Wertewelt +++
Lauterbach stellt klar: Besser honoriert werden sollen seiner Ansicht nach nur ausgewählte Ärzte, die sich etwa in der sprechenden Medizin intensiv mit ihren Patienten beschäftigen, die sich stark um sozial Schwache kümmern oder die AOK-Patienten (!) behandeln. Absolut nichts hält Lauterbach von Ärzten, "denen die triviale Erkrankung eines Privatpatienten wichtiger ist als die schwere Erkrankung eines sozial Schwachen."
Quelle: Ärzte Zeitung 31.03.2006


+++ "Wir müssen über Rationierung reden!" +++

Für eine Debatte über transparente Rationierung medizinischer Leistungen bei der jetzt anstehenden großen Gesundheitsreform hat sich der SPD-Abgeordnete Eike Hovermann ausgesprochen. Er setzt sich damit in offenen Widerspruch zu Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), deren Credo bislang lautet, dass alle notwendigen medizinischen Leistungen bei stabilen Beitragssätzen finanzierbar sind.
Hovermann hält dies für illusorisch: Auch wenn das Arzneimittel-Spargesetz realisiert werde, würden damit im Wesentlichen die steigenden Belastungen durch die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 aufgefangen. In der ambulanten ärztlichen und stationären Versorgung baue sich aber ein Ausgabendruck auf, der in diesem und dem kommenden Jahr zu einer Erhöhung der Beitragssätze von 1 bis 1,5 Prozent führen werde. Hovermann: "Das zwingt angesichts der Verschuldungskrise des Staates und der Sozialversicherung zu einer Debatte über Ausgaben und Rationierung von Leistungen."
Quelle: Ärzte Zeitung 31.03.2006


+++ Ulla Schmidt über kommunistische Vergangenheit: "Dass wir das geglaubt
haben" +++

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist heute erschüttert von ihrer Ahnungslosigkeit während ihres politischen Kampfes als Kommunistin in den siebziger Jahren. "Das waren bewegte Zeiten damals", sagte Schmidt dem Magazin "Cicero" nach einer Mitteilung vom Dienstag.
Näheres siehe http://www.arzt-in-europa.de/pages/2006BAO_USchmidt-Doku.html


+++ Politiker und Ärzte reden miteinander - und aneinander vorbei! +++

Fünf Ärzte und ein Bundestagsabgeordneter - das Arzneispargesetz brachte diese intime Runde beim Kardiologen Dr. Dieter Neumann in Bad Doberan zusammen. Die Positionen zwischen Ärzten und Politiker näherten sich dabei nicht an.
Quelle: Dirk Schnack. Ärzte Zeitung 24.03.2006


+++ Haben KBV und ihre Vertreterversammlung keinen Mut? +++

Eine kritische Analyse des Positionspapiers „Forderungen der KBV an die anstehenden Reformen im deutschen Gesundheitswesen“ vom 18. Februar 2006
Quelle: Jost Brökelmann
siehe http://www.mao-bao.de/artikel/2006JB_ForderungenKBV.htm


+++ Rückbesinnung auf das durch die Verfassung geschützte Grundrecht der Berufsfreiheit +++

Ulla Schmidt: Endlich Schluss mit der Ideologie der Freiberuflichkeit
Quelle: Helge Sodan 2006, Auszüge siehe http://www.arzt-in-europa.de/


+++ Das deutsche Gesundheitswesen muss sich nach Europa orientieren +++
Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel: Warum deutsche Ärzte sich ihre Berufsfreiheit nicht nehmen lassen.
Quelle: Jost Brökelmann 2006
siehe http://www.arzt-in-europa.de/pages/2006JB_OffBf-Merkel.html


+++ Gesundheitsreform: Das holländische Modell +++

Sind die Reformen im Nachbarland auch hierzulande geeignet?
Quelle: Schütze-Brief 2006, siehe http://www.arzt-in-europa.de/pages/2006SB_Holland.html


+++ Manifest: Kampf der Ärzte gegen Staatsmedizin +++
Quelle: Jost Brökelmann 2006
siehe http://www.mao-bao.de/artikel/2006JB_Kampf_Staatsmedizin.htm

# ++++ Privatversicherer ++++
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+++ Behandlungspflicht: PVS sieht verfassungsrechtliche Probleme +++
Sollte es zu der von der Bundesregierung geplanten Einführung einer ärztlichen Behandlungspflicht zu abgesenkten staatlichen Gebührensätzen kommen, dann ist das nach Ansicht des Verbandes der Privatärztlichen VerrechnungsStellen (PVS Verband) ein Verfassungsbruch.
Näheres siehe http://www.arzt-in-europa.de

# ++++ Praxismanagement ++++
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+++ Praxisgemeinschaften aufgepasst! +++
Die KVen prüfen die Abrechnungen von Praxisgemeinschaften sehr spezifisch: Patienten, die von mehreren Partnern behandelt werden, werden ganz besonders unter die Lupe genommen. A&W-Autor Andreas Stark rät, dies beim Abrechnen besonders zu beachten.
Quelle: Arzt & Wirtschaft 03/2006, 25
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+++ Vom Werbeverbot zur Werbefreiheit +++
Kein Arzt muss werben, aber jeder Arzt darf es.
Quelle: Ingo Pflugmacher 2006, siehe http://www.mao-bao.de/artikel/2006IP_Werbefreiheit.htm
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+++ Die Homepage im Internet ist ein mächtiges Marketinginstrument, das von vielen Kliniken sträflich vernachlässigt wird +++
Quelle: Nicklas Geisendorf 2006
siehe http://www.mao-bao.de/artikel/2006NG_Homepage.htm

# ++++ Europa ++++
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+++ Auch Hausärzte in der Schweiz sind unzufrieden +++
Am vergangenen Samstag protestierten in Bern 10 000 Hausärzte aus der Schweiz. Sie wehren sich gegen zuviel Bürokratie, Eingriffe der Krankenkassen und die fehlende Wertschätzung der hausärztlichen Tätigkeit. Auch in der Schweiz werde der Hausarztberuf immer unattraktiver. Besonders ländlichen Regionen drohe deshalb in den nächsten Jahren Ärztemangel, so Beat Rössler, Vizepräsident der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin.
Quelle: Ärzte Zeitung 4.04.2006
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+++ Die holländische Reform - kein passgenaues Muster +++
Anfang des Jahres haben die Niederländer ein Mischmodell aus Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie eingeführt. Einzelne Elemente dieses System sind auch für die deutsche Reformdebatte interessant. Dass Ärzte in Holland gegen diese Fundamentalreform nicht auf die Straße gingen, hatte einen einfachen Grund: Sie waren durch das neue Gesetz direkt überhaupt nicht betroffen.
Näheres siehe http://www.arzt-in-europa.de

+++ Holland: Private Krankenkassen mit staatlicher Garantie +++
Das Fundament der holländischen Gesundheitsreform ist eine einheitliche Wettbewerbsordnung der Versicherungen.
Näheres siehe http://www.arzt-in-europa.de
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+++ Gesundheitssystem der Schweiz - Vorbild für Deutschland? +++
Pflichtversicherung mit Kopfpauschale - Hohe Kosten, aber auch hohe Qualität und große Zufriedenheit der Bevölkerung
Näheres siehe http://www.arzt-in-europa.de

# ++++ Allgemeines ++++
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+++ Ihre Rente ist nur noch zwei Drittel wert! +++
Reduzierte Garantieverzinsung, ausgesetzte Dynamisierung, neue Sterbetafeln, nachgelagerte Besteuerung – jetzt trifft die Rentenmisere auch die Niedergelassenen. Ihnen droht, so A&W-Autor Florian Bogner, eine Abwertung ihrer Altersrenten um 35 Prozent.
Trübe Aussichten:
Ø Gesetzliche Versorgungseinrichtungen sind nur Grundabsicherungen, für den Lebensstandard ist jeder selbst verantwortlich.
Ø Berufsunfähigkeitsrente erhalten Ärzte erst ab totaler Erwerbsunfähigkeit.
Ø Die Versorgungsleistungen werden im Jahr 2006 nicht dynamisiert, eine weitere Nullrunde ist somit eingeläutet.
Ø Versorgungsleistungen müssen aufgrund der Kapitalmarktverhältnisse weiter korrigiert werden.
Quelle: Arzt & Wirtschaft 03/2006, 54-56
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+++ Akupunktur, egal wo, wirkt bei Kopfschmerz und Migräne +++
Akupunktur ist bei Migräne und Spannungskopfschmerz wirksam. Das ergaben drei große deutsche Akupunkturstudien. Aber: Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen einer Verum-Akupunktur nach Kriterien der Traditionellen Chinesischen Medizin und einer Nadelung an Nicht-Akupunkturpunkten (Sham-Akupunktur).
Quelle: Ärzte Zeitung 31.03.2006

# ++++ Termine / Kongresse ++++
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+++ BAO-Kongress Berlin +++
Gemeinsam Stärke zeigen in Berlin - BAO
Samstag, den 27.05.2006, Kaisersaal am Potsdamer Platz
http://www.operieren.de/content/e3247/e7791/index_ger.html
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+++ XVI. Symposium 2006 für Ambulante Gynäkologische Chirurgie +++
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische und Geburtshilfliche Endoskopie und des Velener Arbeitskreises Ambulantes Operieren (VAAO)
19. bis 21. Mai 2006 ELYSEE Hotel Hamburg, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg
http://www.vaao.de/ger_symposium.html

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Jost Brökelmann, Redakteur BAO-MAO-Aktuell
Bundesverband für Ambulantes Operieren - BAO
Managementgesellschaft Ambulantes Operieren – MAO
Sterntorbrücke 1, D-53111 Bonn
Tel.: 0228-692423, Fax: 0228-631715
E-Mail: baobonn@t-online.de oder maobonn@t-online.de
Internet: http://www.operieren.de oder http://www.mao-bao.de

Chirurgen Magazin + BAO Depesche

Heft 93, Ausgabe 3 – August 2019
Wundbehandlung: Erfolgreiche Therapie chronischer Wunden im interdisziplinären Netzwerk
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Bundeskongress Chirurgie 2020

Bundeskongress Chirurgie vom 07. – 08. Februar 2020 im NürnbergConvention Center. Anmeldung, Programm, Seminare/Kurse
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Persönlicher Kontakt, Vertrauen und Stabilität stehen bei uns an erster Stelle, wenn es um die Betreuung unserer Kunden geht...
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autsch!

autsch! Wenn Politik weh tut Politik drängt ambulante OP-Praxen ins Abseits.
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Partner PKG

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) e.V. ist ein Zusammenschluss von Operationszentren, Tages- und Praxiskliniken und medizinischen Versorgungszentren, in denen ambulante und praxisklinische Operationen durchgeführt werden.
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Partner AND

Das AND e.V. als Zusammenschluss regionaler Anästhesie-Netze und –Genossenschaften vertritt auf Bundesebene Interessen der freiberuflich tätigen und niedergelassenen Anästhesisten.
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BVASK

Der Berufsverband für Arthroskopie e. V.
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