Weißes Tattoo wieder verschwinden lassen

In seltenen Fällen bleibt nach der Entfernung einer Tätowierung mittels Laser das gleiche Muster in Form von heller gefärbter Haut zurück. Dermatologen aus Karlsruhe haben jetzt eine Methode gefunden, wie man dieses Problem der „Hypopigmentierung“ angehen kann.
Eine vorübergehenden Blassfärbung der Haut nach der Laserbehandlung ist eine relativ häufige Nebenwirkung. Bei einigen Patienten bilden sich diese weißen Stellen aber auch nach Monaten und Jahren nicht zurück. Dem Patienten ist aber nicht viel geholfen, wenn der inzwischen nicht mehr gewünschte Adler auf dem Oberarm immer noch als weiße Stelle in Vogelform zu erkennen ist.
Zuerst wird man versuchen, die hellen Stellen durch eine intensive UV-Bestrahlung (selektvie UVB-Phototherapie) zur Bildung von Hautfarbstoffen anzuregen. Wenn diese Methode über Monate keinen Erfolg zeigt, bietet eine erneute Laserbehandlung möglicherweise einen Ausweg aus dem Dilemma, wie Dr. C. Gunogan und seine Kollegen bei einem Patienten zeigen konnte.
Das „weiße“ Tattoo wurde über 14 Monate in insgesamt 40 Sitzungen mit einem 308-nm-XeCl-Eximerlaser behandelt. Die Energiedosis wurde dabei immer so lange gesteigert, bis sich die Haut rötlich färbte wie bei einem leichten Sonnenbrand. Die ziemlich aufwendige Methode erwies sich als erfolgreich und die Behandlung wurde abgebrochen, als der Patient mit dem Ergebnis zufrieden war. Über eine Nachbeobachtungszeit von bisher 23 Monaten wurde kein erneutes Verblassen der Haut beobachtet.
Als Vorteil gegenüber der bisher in solchen Fällen eingesetzten UVB-Bestrahlung werten die Experten, dass die Gesamtdosis der eingesetzten UV-Strahlen deutlich niedriger ist.

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