Zweifel an Europatauglichkeit des neuen EBM
Professor Jost Brökelmann, Ehrenvorsitzender der Bundesverbandes Ambulantes Operieren bezweifelt die Europatauglichkeit des neuen EBM aus formalen und inhaltlichen Gründen. BAO-Präsiden
Der Präsident des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO), Dr. Jörg-Andreas Rüggeberg, fordert alle Kollegen auf, den nachfolgenden Text des BAO-Ehrenvorsitzenden Professor Jost Brökelmann eingehend zu diskutieren. Brökelmanns Erklärungen, warum der EBM 2000plus aus formalen und inhaltlichen Gründen nicht europatauglich sei, sind laut Rüggeberg von großer Bedeutung für die Diskussion um die weitere Ausgestaltung des neuen Gebührenordungswerkes.
Als erster Diskussionspartner erklärt sich Rüggeberg, der gleichzeitig Vorsitzender der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) ist, ausdrücklich solidarisch mit Brökelmanns Aussagen. Im Prinzip habe er recht, doch sei es aus taktischen Gründen notwendig, den neuen EBM unmittelbar zu beschließen. Rüggebergs Begründung: "Der neue EBM bietet erstmals eine neue Gebührenordnung mit betriebswirtschaftlich kalkulierten Preisen. Sollten wir eine neue Regierung bekommen, die - zumindest bei liberaler Führung des Gesundheitsressorts - ausdrücklich beabsichtigt, ein Kostenerstattungssystem einzuführen, benötigen wir als Basis dringend real existierende Preiskalkulationen." Andernfalls müsse auf die GOÄ oder andere untaugliche Mittel zurückgriffen werden. Aus diesem Grund favorisiert Rüggeberg die Einführung des neuen EBM dringlich - wenn auch nur als strategische Zwischenlösung, nicht als Endziel.
Wenn Sie zum Text von Professor Brökelmann gelangen möchten, klicken Sie auf den folgenden Link... Ist der EBM 2000 plus europatauglich?






